Energiewende:Die Effizienz-Falle

Lesezeit: 5 min

VWs auf dem Parkplatz der Mitarbeiter bei Volkswagen in Wolfsburg

Die Motoren moderner Autos arbeiten deutlich effizienter als jene der Modelle von vor 40 Jahren.

(Foto: imago/Rust)

Es ist paradox: Obwohl Technik immer besser und sparsamer wird, sinken weder Energieverbrauch noch CO₂-Emissionen. Sogenannte Rebound-Effekte haben mit Ökonomie zu tun - und mit jedem Einzelnen von uns.

Von Martina Fröhlich

Ich bin Energiesparer" stand auf den ovalen schwarz-rot-gelben Aufklebern, die das Bundeswirtschaftsministerium im Jahr 1980 an die Bevölkerung verteilen ließ. Mit den beiden "Ölkrisen" von 1973 und 1979/80 geriet der Energieverbrauch in den Fokus: Seit damals ist die Erkenntnis, dass Rohstoffe endlich sind und zu viel fossile Energie verbraucht wird, im Kollektivbewusstsein angekommen. Die Bevölkerung der EU etwa ist heute gesetzlich verpflichtet, besonders effiziente Lampen zu kaufen, und auch Autos müssen sparsamer werden. Wer ein neues Haus baut, muss es so gut dämmen, dass es sich mit vergleichsweise wenig Energie beheizen lässt.

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