Süddeutsche Zeitung

Raumfahrt:US-Raumfähre "Atlantis" gelandet

Die US-Raumfähre "Atlantis" ist auf dem Luftfahrtstützpunkt Edwards im US-Bundesstaat Kalifornien gelandet. Die ursprünglich geplante Landung in Florida war zuvor wegen schlechten Wetters abgesagt worden.

Mit zwei Tagen Verspätung ist die US-Raumfähre "Atlantis" am Sonntag sicher von ihrer erfolgreichen Wartungsmission zum Weltraumteleskop "Hubble" auf die Erde zurückgekehrt. Der Shuttle setzte um 17.39 Uhr MESZ auf der Piste des Ausweichflughafens auf dem Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien auf, teilte die Luft- und Raumfahrtbehörde NASA mit. Die für 16.09 Uhr MESZ geplante Landung auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida musste kurzfristig wegen schlechten Wetters abgesagt werden.

Eigentlich wurden Kommandant Scott Altman und seine sechs Crew-Mitglieder bereits am Freitag in Florida zurückerwartet. Doch schlechtes Wetter verhinderte das. Auch am Samstag musste ein zweiter Landetermin dort wegen Sturms, Regens und zu tief hängender Wolken gecancelt werden.

Die "Atlantis" war am 11. Mai zur fünften und letzten "Hubble"-Reparaturmission gestartet. Bei fünf Ausstiegen in den freien Raum unterzogen die Astronauten das Weltraumteleskop, das seit 19 Jahren die Erde umkreist, einer Generalüberholung. Es erhielt unter anderem eine neue Kamera, neue Stellkreisel für die Lageregelung, neue Batterien, einen neuen Hitzeschutz, einen neuen Spektrografen und einen Kopplungsmechanismus. Die Nasa geht davon aus, dass "Hubble" nunmehr mindestens noch fünf Jahre lang spektakuläre Bilder aus den Tiefen des Weltalls liefert. Der Nachfolger soll 2014 gestartet werden.

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