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20 Jahre ISS:Was liegt da draußen?

Die ISS ist mit ihren Solarpanels so groß wie ein Fußballfeld und fliegt in gut 400 Kilometer Höhe um die Erde. Doch in der Dämmerung kann man sie manchmal mit bloßem Auge erkennen; sie leuchtet wie ein Stern.

(Foto: NASA)

Vor 20 Jahren startete die erste Crew zur Internationalen Raumstation (ISS). Der Wissenschaft hat das Milliardenprojekt wenig gebracht - aber darum geht es eigentlich auch gar nicht.

Von Marlene Weiß

Es sollte ein würdiger Moment werden, der historischen Bedeutung angemessen. Die Hütte, in der Juri Gagarin wohnte, bevor er als erster Mensch ins All flog, war besichtigt, die Astronauten mit Weihwasser besprenkelt, allerlei Wink- und Grüßvorgänge absolviert. Aber dann geriet der Start zur ersten Mission auf der Internationalen Raumstation, am 31. Oktober 2000, einem nebligen Herbsttag im Kosmodrom Baikonur in Kasachstan, doch eher zu einer Freiluftparty. "Am Fuß der Rakete waren 400 Leute, rufend, schreiend, trinkend, und die Hälfte von ihnen rauchte", erzählte Missionskommandant Bill Shepherd Jahre später, sichtlich beeindruckt. "Da stehen Tausende Pfund Zeug, das gleich bum macht! Aber so machen sie es, und es funktioniert."

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