Seelische Krankheiten"Warum stellt er sich so an?"

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Für eine Psychotherapie ist entscheidend, dass Patient und Therapeut gut miteinander können - doch das ist nicht immer ausgemacht.
Für eine Psychotherapie ist entscheidend, dass Patient und Therapeut gut miteinander können - doch das ist nicht immer ausgemacht. (Foto: xvitaliymatehax/IMAGO/Pond5 Images)

Sie wissen alles besser, manipulieren oder geben sich keine Mühe: Manche Patienten sind einfach schwierig. Was sie ausmacht - und wie Psychotherapeuten damit umgehen.

Von Jan Schwenkenbecher

Ich habe ihr doch schon hundertmal erklärt, dass meine Familie mich im Stich lässt - warum fragt die Therapeutin immer noch so unangenehm nach? Oder dass ich die Beförderung nicht bekommen habe, der Wasserrohrbruch, der Autounfall - na ja, es läuft doch immer gegen mich, da kann ich auch nichts für. Was will sie denn? Und was zum Geier sollen meine Eltern damit zu tun haben, wo doch ganz klar mein unzuverlässiger Mann das Problem ist. Nervt mich alles hier. Zum vierten Mal bin ich jetzt schon hier, auch noch vormittags, und irgendwie geht's mir immer noch nicht besser.

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SZ-Serie Hilfe für die Seele, Teil 2
:Was gute von schlechten Psychotherapeuten unterscheidet

Ob eine Therapie erfolgreich verläuft, hängt nicht zuletzt vom Therapeuten ab. Nur: Wie erkennt man, ob jemand gut ist? Auf eine Sache sollten Patienten besonders achten.

SZ PlusText: Jan Schwenkenbecher, Illustration: Stefan Dimitrov

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