Moralpsychologie:Wehe dem Guten, der Böses tut

Lesezeit: 2 min

Moralpsychologie: Vom Chemielehrer zum Drogen-Boss: Walter White (re.) aus der Serie "Breaking Bad" als Beispiel für einen gefallenen Engel.

Vom Chemielehrer zum Drogen-Boss: Walter White (re.) aus der Serie "Breaking Bad" als Beispiel für einen gefallenen Engel.

(Foto: Frank Ockenfels 3/AMC)

Erlaubt sich ein moralisch integrer Mensch einen Fehltritt, löst das meist heftigere Reaktionen aus als wenn ein Bösewicht weiterhin böse ist. Warum ist das so? Und warum nehmen wir das so persönlich? Was Psychologen herausgefunden haben.

Von Sebastian Herrmann

Das Schöne und auch Langweilige an Superheldenfilmen, romantischen Schmonzetten und kitschiger Genre-Literatur ist ja, dass sich Gut oder Böse dort so leicht identifizieren lässt: Die Guten tun Gutes; die Bösen Böses. Dummerweise ist es aber so, dass sich diese vermeintlich moralische Klarheit oft im Gestrüpp der Realität verheddert. Denn selbst moralisch höchst integre Personen verüben manchmal scheußliche Taten. "Das hätten wir niemals für möglich gehalten", heißt es dann oftmals.

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