Psychologie:Werden wir immer empfindlicher?

Lesezeit: 4 min

Psychologie: Auf das Umfeld kommt es an: Wenn man kein wütendes Gesicht sieht, wirken neutrale Gesichter auf viele Menschen plötzlich furchteinflößend oder negativ.

Auf das Umfeld kommt es an: Wenn man kein wütendes Gesicht sieht, wirken neutrale Gesichter auf viele Menschen plötzlich furchteinflößend oder negativ.

(Foto: Science Photo Library via www.imago-images.de/imago images/Science Photo Libra)

Einige Dinge, die früher als "nicht so schlimm" kategorisiert wurden, gelten heute als Mobbing, Traumatisierung oder politisch inkorrekt. Wieso ist das so? Psychologen haben einige interessante Antworten gefunden.

Von Sebastian Herrmann

Es war in den vergangenen Jahren nicht ganz leicht, den Überblick zu behalten, was aktuell als sexistisch, rassistisch oder anderswie verwerflich gilt. Die Liste des diesbezüglich Bösen wurde stetig länger. Die im Vergleich zu Männermodellen oft kleineren Taschen auf dem Gesäß einer Frauenjeans? Das werteten manche eifrigen Aktivisten als weiteren Beleg für tiefen, gesellschaftlich verankerten Sexismus, das "Patriarchat der Dinge" lautet der Kampfbegriff dazu.

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