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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Extremwetter: Wie wir uns vorbereiten können

Unwetter wie die in Rheinland-Pfalz und NRW wird es in Zukunft häufiger geben. Wie können wir uns daran besser anpassen?

von Christoph von Eichhorn und Antonia Franz

Über 24 Stunden lang hat es stark geregnet. Straßen wurden überflutet, Häuser sind eingestürzt und ganze Orte stehen unter Wasser. In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind Stand Freitagnachmittag schon über einhundert Menschen bei einer Hochwasserkatastrophe gestorben. Dutzende weitere werden noch vermisst

Wie groß die Schäden sind, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen noch genauer zeigen. Aber worin sich Klimaforscherinnen und Klimaforscher schon einig sind: Solche Unwetter werden in Deutschland in Zukunft häufiger passieren. Eine Folge der Klimakrise.

Wir sollten uns also auf solche Extremwetterlagen in Deutschland vorbereiten. Aber wie kann das aussehen? Christoph von Eichhorn aus dem SZ-Wissensteam erklärt im Podcast, dass wir dafür vor allem unsere Städteplanung anpassen müssen: "Das Ziel muss sein dieses Wasser so lange wie möglich zurückzuhalten durch Vegetation aber zum Beispiel auch durch begrünte Dächer. Sowas kann helfen, dass der Scheitelpunkt dieser Flut nicht so abrupt kommt, sondern über eine lange Zeit verteilt wird." Der Einzelne könne zwar akut nichts tun zur Vorbereitung, dafür aber dabei helfen die Klimakrise zu bekämpfen.

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