Das neuartige Teilchen ist extrem kurzlebig, und seine Masse ist rund sieben Mal so groß wie die eines Protons oder Neutrons, den üblichen Bestandteilen aller Atomkerne. Wichtiger als die Masse ist jedoch eine Besonderheit, die es in der Sprache der Teilchenphysik zu "Exotischer Materie" macht: Es besteht nach Ansicht der am Teilchendetektor LHCb des Europäischen Kernforschungszentrums Cern tätigen Physiker aus vier Quarks.
Physik:Cern-Physiker entdecken neuartiges Teilchen
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Im Teilchenbeschleuniger des CERN kollidieren Atomkerne und erzeugen Tausende neue Teilchen, die in alle Richtungen stieben.
(Foto: Cern/dpa)Die Wissenschaftler haben vermutlich Spuren eines bisher unbekannten Materiezustands entdeckt: ein sogenanntes Tetraquark.
Von Patrick Illinger
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