Alternativen zur Photovoltaik

Die Solaranlage Noor in Marokko erstreckt sich derzeit auf einer Fläche von über 2000 Fußballfeldern. 537 000 Parabolspiegel bündeln das Sonnenlicht auf Leitungen, in denen ein synthetisches Ölgemisch fließt. Die Flüssigkeit wird erhitzt und bringt über einen Wärmetauscher Wasser zum Verdampfen. Der Dampf treibt wiederum einen Generator an.

Noor nutzt damit keine Photovoltaik, also die direkte Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, sondern gehört in die Kategorie Solarthermie, da zunächst Hitze erzeugt wird. Die Parabolrinnen-Technik funktioniert nur in Gegenden mit konstant hoher Sonneneinstrahlung wie dem Maghreb. In kleinerer Dimension könnte die Technologie aber auch für Europa interessant werden.

Bild: Fadel Senna/AFP 17. September 2017, 09:462017-09-17 09:46:00 © SZ.de/beu