Phishing-WarnungSchlimmes Datenleck: Interrail-Kunden droht Betrug

Achtung Datenleck: Wer Interrail-Kunde ist, ändert besser schnell sein Konto-Passwort und schaut im Kontoauszug nach verdächtigen Abbuchungen.
Achtung Datenleck: Wer Interrail-Kunde ist, ändert besser schnell sein Konto-Passwort und schaut im Kontoauszug nach verdächtigen Abbuchungen. Nico Tapia/dpa-tmn

Von der Passnummer bis zur E-Mail-Adresse: Beim Anbieter der Interrail-Zugpässe sind Daten abgeflossen. Was Betroffene tun sollten - und warum auch das EU-Mobilitätsprogramm DiscoverEU betroffen ist.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Utrecht/Berlin (dpa/tmn) - Beim Zugpass-Anbieter Eurail ist es zu einem IT-Sicherheitsvorfall gekommen, bei dem Unbefugte Zugriff auf Kundendaten hatten. Wer also etwa schon einmal einen Interrail-Pass gekauft hat, sollte wachsam sein, insbesondere bei unerwarteten oder verdächtigen Anrufen, SMS oder Mails angeblicher Eurail-Mitarbeiter, warnt das Unternehmen.

Betrüger könnten auf diesem Weg versuchen, an weitere sensible Daten zu gelangen, etwa Bezahldaten oder Passwörter. Neben Interrail-Kunden können auch Käufer aller anderen Eurail-Pässe sowie Inhaber des von der EU-Kommission aufgelegten, kostenlosen Zugpasses DiscoverEU für junge Leute sein.

Von der Anschrift bis zur Passnummer - um diese Daten geht's

Um diese Daten geht es Eurail zufolge:

  • Identitätsdaten: Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Geschlecht
  • Kontaktdaten: E-Mail-Adresse, Wohnanschrift, Telefonnummer
  • Passdaten: Passnummer, Ausstellungsland und Ablaufdatum

Die EU-Kommission spricht zudem von Ausweis- oder Pass-Fotokopien sowie Gesundheitsdaten, die betroffen sein könnten, falls sie zur Verfügung gestellt worden sind.

Passwort für Interrail-App ändern - und Bank informieren

Eurail rät Kundinnen und Kunden vorsichtshalber, das Passwort für die Rail-Planner-App (für Eurail- und Interrail-Pässe) zu ändern und etwa auch das Bankkonto zu beobachten und ungewöhnliche Vorgänge sofort der Bank zu melden.

© dpa-infocom, dpa:260115-930-547866/1

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