MeinungGesundheitskostenEli Lilly hat von Deutschland viel bekommen – und erpresst es zum Dank

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Kommentar von Christina Berndt

Lesezeit: 2 Min.

Blick auf die Baustelle für den neuen Pharmastandort des US-Pharmakonzerns Eli Lilly in Alzey, Rheinland-Pfalz, im Mai 2025.
Blick auf die Baustelle für den neuen Pharmastandort des US-Pharmakonzerns Eli Lilly in Alzey, Rheinland-Pfalz, im Mai 2025. Arne Dedert/Arne Dedert/dpa

Pharmakonzerne wollen das geplante Gesetz zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge verhindern. Sie nutzen dazu eine doppelt perfide Strategie.

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Wie soll man es nennen: Erpressung? Nötigung? Einen Spatenstich in den Rücken von Olaf Scholz? Unverhohlen drohen gerade einige Pharmaunternehmen der Bundesregierung damit, dass sie ihre Investitionen in Deutschland zurückfahren werden, wenn das geplante Gesetz zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge in der vorgesehenen Form kommt. Ganz vorne mit dabei: der Konzern Eli Lilly, der gerade ein Werk im rheinhessischen Alzey baut, wo er seine sündhaft teure Diabetes- und Abnehmspritze Mounjaro produzieren will. Ausgerechnet.

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