MeinungChemikalienWarum PFAS verboten werden sollten

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Kommentar von Hanno Charisius

Lesezeit: 1 Min.

Kläranlagen schaffen es nicht, alle PFAS aus dem Abwasser zu holen.
Kläranlagen schaffen es nicht, alle PFAS aus dem Abwasser zu holen.
Markus van Offern /imago

PFAS-Verbindungen stecken in allen möglichen Produkten. Doch ihre Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt sind unkalkulierbar. Daher ist ein Verbot notwendig - zumindest vorläufig.

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Die chemische Bindung zwischen Kohlenstoff und Fluor gehört zu den stärksten, die in der Natur zu finden sind. Der Mensch hat gelernt, daraus Substanzen mit teils fantastischen Eigenschaften zu synthetisieren. Je nach Mixtur sind die sogenannten per- und polyfluorierten Alkylverbindungen, kurz PFAS, wasser- oder fettabweisend, extrem hitzefest, reibungsmindernd. Ihre Anwendungen sind entsprechend divers, von der beschichteten Pfanne bis hin zu Industrieanlagen, dazwischen Halbleiter, Akkus, Brennstoffzellen, Wärmepumpen - die ganze Produktliste für das nachfossile Zeitalter.

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Man kann sie nicht riechen, nicht schmecken, nicht sehen, sie werden für die Herstellung Hunderter Produkte gebraucht - und stehen im Verdacht, die Gesundheit zu schädigen. Eine interaktive Karte zeigt erstmals, welche Orte in Deutschland mit den Chemikalien verseucht sind - und wo ein hohes Risiko besteht.

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