IPCC-Bericht:"Die Welt müsste den Rückwärtsgang einlegen"

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IPCC-Bericht: Der Klimawissenschaftler und Meteorologe Mojib Latif, 67, leitet die Forschungseinheit Maritime Meteorologie am Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

Der Klimawissenschaftler und Meteorologe Mojib Latif, 67, leitet die Forschungseinheit Maritime Meteorologie am Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

(Foto: Ulrich Perrey/picture alliance/dpa)

Klimaforscher Mojib Latif ist skeptisch, ob sich die Ziele im Paris-Abkommen halten lassen. Ein Gespräch über den Unterschied zwischen echtem und gefühltem Klimaschutz.

Interview von Marlene Weiß

Am Montag ist der dritte und letzte Teil des aktuellen Weltklimarat-Berichts erschienen. Die Forscherinnen und Forscher des IPCC beschreiben darin, wie sich die Treibhausgas-Emissionen entwickelt haben, und wie es weitergehen könnte. Zwar zeigt der Bericht auch positive Trends, wie den drastischen Preisverfall erneuerbarer Energie - aber vor allem wird deutlich, wie sehr die Welt beim Klimaschutz hinter Plan liegt. Der Klimaforscher Mojib Latif vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel bezweifelt, dass sich dieser Rückstand noch aufholen lässt.

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