UmweltWarum sich Forscher über die leere Ostsee freuen

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Ein paar Sturmtiefs wären jetzt gut für das Leben in der Ostsee.
Ein paar Sturmtiefs wären jetzt gut für das Leben in der Ostsee. Ralf Prien / IOW

Das Wasser der Ostsee steht 67 Zentimeter unter seinem normalen Pegelstand, doch Meeresforscher Michael Naumann sieht darin eine große Chance für das Meer. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.

Interview von Hanno Charisius

Seit Anfang Januar hat eine außergewöhnlich anhaltende Ostwindlage den mittleren Wasserstand der Ostsee auf einen historischen Tiefstand sinken lassen. Seit Beginn der Messungen im Jahr 1886 war noch nie so wenig Wasser in der Ostsee wie in diesen Tagen, der Pegel liegt mehr als 67 Zentimeter unter dem langjährigen Durchschnitt. Forschende des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung in Warnemünde (IOW) verfolgen die Entwicklung sehr genau. Der Geograf Michael Naumann vom IOW erklärt im Gespräch mit der SZ, warum der Tiefpunkt eine gute Nachricht ist.

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In der Ostsee breiten sich Todeszonen aus, in denen alles Leben erstickt – und sie wachsen rasant. Was das über die Zukunft der Ozeane verrät: eine Reise entlang der Flensburger Förde.

SZ PlusFranziska Grillmeier (Text) und Charlotte Schmitz (Fotos)

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