Osnabrück (dpa/lni) - Wegen der anhaltenden Trockenheit und der niedrigen Wasserstände verbieten Stadt und Landkreis Osnabrück die Entnahme von Wasser aus Bächen und Flüssen. Die Verbote gelten zunächst bis zum 31. August, teilten beide Kommunalverwaltungen am Mittwoch mit.
Auch die Niederschläge der vergangenen Tage hätten an der anhaltenden Dürre nichts geändert. Mittlerweile seien die Wasserstände in vielen Bächen und Flüssen so niedrig, dass ihre ökologische Funktion gefährdet sei. Auch Betrieben, die bereits eine wasserrechtliche Erlaubnis für die Entnahme von Wasser haben, ist das nun bis Ende August verboten, weil die Lebensräume für Tiere und Pflanzen gefährdet seien.