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Ölpest im Golf von Mexiko:Der Tod der Tiere

Bislang leiden vor allem die Tiere unter dem Öl im Golf vo Mexiko. Welche Auswirkungen die Umweltkatastrophe auf die Menschen haben wird, ist noch unklar.

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Gulf Oil Spill Spreads, Damaging Economies, Nature, And Way Of Life

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Der Pelikan, das Wappentier Louisianas, ist zum Symbol der Ölpest geworden. Das Öl lässt Wasser in das Gefieder der Tiere eindringen. So sind sie Hitze und Kälte schutzlos ausgeliefert. Bei sommerlichen Temperaturen können die Tiere nun an Überhitzung sterben.

Ölpest im Golf von Mexico - Reinigung ölverschmutzer Pelikane

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Diese Tiere warten im Fort Jackson Oiled Wildlife Rehabilitation Center in Louisiana darauf, vom Öl gereinigt zu werden. Danach sollen sie an der Ostküste von Florida ausgesetzt werden. Dorthin ist das Öl allerdings auch schon unterwegs.  Doch nicht nur der Pelikan ist bedroht - auch andere Seevögel und Meeresbewohner sterben durch die Ölpest.

sterbende Arten - Ölpest

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Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist das größte Umweltdisaster in der US-amerikanischen Geschichte. Schon seit Mitte April strömt das Öl aus der Bohrstelle der "Deepwater Horizon" nahezu ungehindert ins Meer. Was vor ein paar Wochen noch eine düstere Vorahnung war, wird jetzt Wirklichkeit: Dutzende Tierarten im Golf sterben. Dieser symbolische Tierfriedhof in Grand Isle, Louisiana, zeigt unter anderem, welche Tiere von der Ölpest betroffen sind.

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Diese Schildkröte in der Barataria Bay ist nicht die einzige, die durch das Öl gestorben ist. Mehr als 220 tote Meeresschildkröten haben Helfer bereits an den Küstengebieten gefunden.

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Bislang wurden etwa 30 tote Meeressäuger entdeckt. Allerdings ist nach offiziellen Angaben nicht klar, ob das Öl die Todesursache ist. Bislang zeigte nur ein einziger gestrandeter Delphin äußerliche Spuren von Öl.

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Eine verschmutzte blaue Krabbe bei Elmer's Island. Viele Tiere sterben im Meer, ohne dass jemand von ihnen Notiz nimmt. Melanie Driscoll, eine Umweltschützerin aus Louisiana, spricht deshalb von einer "unsichtbaren Tragödie".

BP setzt Behälter über Ölleck - Ölpest geht weiter

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Ein Ibis sucht in den bereits verschmutzten Mangroven von Grand Terre Island nach Futter. Selbst wenn Tiere im Golf nicht direkt vom Öl betroffen sind, nehmen sie es im Laufe der Zeit über die Nahrung auf.

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Verschmutzte Fische lassen sich nicht mehr verkaufen. In Louisiana gehen deshalb reihenweise Fischereien bankrott. Darüber hinaus ist die Tourismusbranche in Gefahr - und zwar auch in Florida, wohin sich das Öl ausbreitet.

© sueddeutsche.de/AP/dpa/cosa/mcs/jja

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