Nobelpreis in Chemie:Korrekturen im Code des Lebens

Lesezeit: 5 min

Nobelpreis in Chemie: Haben schon viele Preise für die Genschere gewonnen: die in Berlin forschende Französin Emmanuelle Charpentier (links) und die in Berkeley wirkende US-Amerikanerin Jennifer Doudna.

Haben schon viele Preise für die Genschere gewonnen: die in Berlin forschende Französin Emmanuelle Charpentier (links) und die in Berkeley wirkende US-Amerikanerin Jennifer Doudna.

(Foto: MIGUEL RIOPA/AFP)

Endlich: Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier erhalten den Chemienobelpreis. Wie ihre Genschere Crispr-Cas9 die Lebenswissenschaften revolutioniert hat.

Von Kathrin Zinkant

Der Elefant, er stand lange im Raum. Patentstreitigkeiten und die Frage, wer denn nun wirklich erster gewesen war im Erfinderreigen um die Genschere Crispr-Cas9, hatten ihn so groß werden lassen, dass man fast schon den Moment der Entscheidung fürchtete. Würden die eigentlichen Erfinderinnen den Nobelpreis bekommen? Oder ein amerikanischer Kollege, der fast zeitgleich eine Anwendung demonstriert hatte? Womöglich sogar alle zusammen, ein Preis in aller Feindschaft, sozusagen?

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Silvester Menü
Essen und Trinken
»Beim Kochen für Gäste geht es auch um Anerkennung«
Bundesarbeitsgericht
Arbeitszeiterfassung wird Pflicht
Medizin
Wie die Art der Geburt den Immunschutz prägt
Top high view image of two best friends lovers lesbians LGBT couple boyfriend and girlfriend lying on couch watching TV and surfing the Internet together on weekends. Happy relationship on lockdown; eifersucht handy
Smartphone
Der Beziehungsfeind Nr. 1
Geheimdienste im Ukraine-Krieg
An der unsichtbaren Front
Zur SZ-Startseite