RaumfahrtNasa schmeißt Plan für „Artemis“-Mondprogramm um

Die „Artemis II“-Mondrakete der NASA in Cape Canaveral.
Die „Artemis II“-Mondrakete der NASA in Cape Canaveral. John Raoux/AP/dpa

Die erste bemannte Mondmission seit mehr als 50 Jahren lässt wegen technischer Probleme weiter auf sich warten. Nasa-Chef Isaacman gibt unterdessen gravierende Planänderungen bekannt.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa schmeißt den Plan für ihr krisengeplagtes Mondprogramm Artemis komplett um. Dabei geht es unter anderem um die Mission Artemis 3, mit der ursprünglich frühestens 2028 eine Crew auf dem Mond landen sollte. Nun sagte Nasa-Chef Jared Isaacman bei einer Pressekonferenz, die Mission solle bereits 2027 starten, aber nicht auf dem Mond landen.

Stattdessen solle die Orion-Kapsel bei dieser Mission im Weltraum mit einem oder zwei Mondlandern zusammendocken, sagte Isaacman. Zudem solle es dann 2028 möglicherweise sogar gleich zwei Mondlandungsversuche geben – Artemis 4 und Artemis 5.

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Die Mission Artemis 2 solle unterdessen wie geplant so bald wie möglich starten. Mit dieser Mission sollen erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen. Die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihr kanadischer Kollege Jeremy Hansen sollen bei der etwa zehntägigen Mission um den Mond herum fliegen.

Aufgrund von technischen Problemen am Raketensystem verzögert sich Artemis 2 momentan allerdings, ein neues mögliches Startdatum gibt es nicht. Zuletzt waren US-Astronauten 1972 auf dem Mond.

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SZ PlusVon Boris Herrmann

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