MumienDer Fluch des Pharao kommt mit der Post

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Museen und Behörden achten in der Regel darauf, dass Mumien gut verwahrt werden. Und sei es mit einem klimatisierten Spezialkasten wie hier bei Tutanchamun im Tal der Könige in Luxor.
Museen und Behörden achten in der Regel darauf, dass Mumien gut verwahrt werden. Und sei es mit einem klimatisierten Spezialkasten wie hier bei Tutanchamun im Tal der Könige in Luxor.
epa Mike Nelson/picture-alliance/ dpa

In Mumien können Pilze, Mikroben und Gifte schlummern, dennoch verschicken Online-Händler mumifizierte Körperteile unbedarft als Pakete. Forscher haben deshalb eine Bitte.

Von Jakob Wetzel

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Wer alte Gräber öffnet, lebt zuweilen gefährlich. Nachdem Forscher etwa 1922 die Ruhe Tutanchamuns gestört hatten, fanden binnen weniger Jahre mehrere von ihnen unter teils eigenartigen Umständen den Tod. Durch die Presse geisterte daraufhin der angebliche Fluch des Pharao. Weniger bekannt ist dagegen der sogenannte Fluch der Jagiellonen, dabei wütete er noch heftiger: Forscher hatten 1973 das Grab des polnischen Königs Kasimir IV. Jagiello geöffnet, und danach starben sie geradezu reihenweise. Warum, konnte später ein Mikrobiologe erklären: Er fand im Staub des Grabes aggressive Sporen von Schimmelpilzen. Sie hatten jahrhundertelang in Kasimir und seinem Sarkophag überdauert. Dann öffneten Forscher den Deckel. Unbedarft, wie sie waren, ohne Atemschutz.

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