BiologieWie man Motten loswird

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Unter dem Elektronenmikroskop sieht die Kleidermotte Tineola bisselliella eigentlich ganz hübsch aus. Die Löcher in den Pullis machen sich weniger gut.
Unter dem Elektronenmikroskop sieht die Kleidermotte Tineola bisselliella eigentlich ganz hübsch aus. Die Löcher in den Pullis machen sich weniger gut. imago images/Ardea

Kaum jemand leidet so sehr unter Motten wie die Museen dieser Welt. Von ihnen kann man einiges etwas über den Kampf gegen die Schädlinge im eigenen Haushalt lernen.

Von Berit Uhlmann

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Pascal Querner hat im Laufe seines Berufslebens Objekte von großer Drastik gesammelt. Ein Anschauungskasten, der einst säuberlich präparierte Käfer vorzeigte, aber heute nur mehr ein Schlachtfeld aus Bröseln und Staub darbietet. Eine ausgestopfte Katze, die einmal Würde besessen haben mag, der aber nun das halbe Fell weggenagt ist. Querners Sammlerstücke sind Opfer von Mottenfraß geworden – und so spektakulär, dass sie derzeit in einer kleinen Wanderausstellung gezeigt werden. „Es nagt nicht nur der Zahn der Zeit“ lautet ihr Titel; aktuell gastiert sie im Senckenbergmuseum im sächsischen Görlitz. Dort wird sichtbar, wie sehr Museen unter Schädlingen leiden und mit wie viel Mühe sie sich gegen die Verheerung stemmen. Von ihnen kann man viel über die Mottenbekämpfung im Privathaushalt lernen.

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