RaumfahrtWie Europa 2030 auf dem Mond landen will

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So soll der Mondlander  Argonaut  aussehen. Nachbau in der Luna Analog Facility in Köln, einem Übungsplatz für Raumfahrzeuge.
So soll der Mondlander Argonaut aussehen. Nachbau in der Luna Analog Facility in Köln, einem Übungsplatz für Raumfahrzeuge. (Foto: INA FASSBENDER/AFP)

Fast zehn Tonnen schwer und sechs Meter groß ist die Frachtfähre „Argonaut“, mit der die Raumfahrtagentur Esa bald Ausrüstung, Lebensmittel und Rover zum Mond bringen will. Zur Not können in dem Gefährt auch Menschen Unterschlupf finden.

Von Dieter Sürig

Fast hat der deutsche Esa-Astronaut Matthias Maurer bei der Präsentation der Pläne für den ersten europäischen Fracht-Mondlander Argonaut auch noch eine Mondfähre für Menschen aus dem Projekt gemacht. Es gebe nämlich Ideen, im Notfall ein aufblasbares Habitat für Astronauten auf dem sechs Meter hohen und 4,5 Meter Durchmesser großen Mondschiff zu platzieren, sagte er in Köln. Was sich zunächst recht dramatisch anhört, würde sich aber auch ohne Notfallmodus als praktikabel erweisen. „Das könnte zum Beispiel genutzt werden, um eine astronautische Mission zu verlängern“, sagte Maurer am Donnerstag in Köln, wo an Argonaut beteiligte Unternehmen Verträge unterzeichneten.

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