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Wichtige Updates
Pressekonferenz der Nasa: „Nur der Anfang“
Boot erreicht Raumkapsel – Crew ist wohlauf
Gelandet!
Mit Fallschirmen in den Pazifik
Dreizehn heiße Minuten
Der Liveblog endet
Das sei nur der Anfang gewesen, sagt die Leiterin der Mission auf der Nasa-Pressekonferenz nach der Landung der Artemis 2. Für Sie, liebe Leser, und uns heißt es aber erst einmal: Mit der erfolgreichen Rückkehr der Astronauten endet auch unsere Live-Berichterstattung. Vielen Dank fürs fleißige Mitlesen und Kommentieren – und bestimmt bis bald zur nächsten Reise ins All!
Die Rückkehr zum Nachlesen:
Die Rückkehr zum Nachlesen:
Pressekonferenz der Nasa: „Nur der Anfang“
Kurz nach der erfolgreichen Landung blickt die Spitze der Nasa auf einer Pressekonferenz bereits nach vorne. „Die Arbeit, die vor uns liegt, ist größer als die, die hinter uns liegt“, erklärt ein Sprecher zu Beginn. Während die Crew der Artemis 2 auf dem Bergungsschiff noch nicht einmal ihre Raumanzüge ausgezogen hat, will die anwesende Presse schon wissen, wann die Besatzung von Artemis 3 bekanntgegeben wird. „Bald“, heißt es. Das sei „nur der Anfang“, erklärt Lori Glaze, Leiterin des Artemis-Programms.
Ansonsten gratulieren sich die Nasa-Vertreter ausgiebig gegenseitig – nicht zu Unrecht nach diesem Spektakel. Dass man sich für kommende Missionen medienwirksam in Position bringen will, dürfte auch strategische Gründe haben: Das Weiße Haus hat kürzlich seinen Haushaltsentwurf für 2027 vorgelegt, der eine Kürzung der Nasa-Mittel um rund 5,6 Milliarden Dollar vorsieht – ein Rückgang von etwa 23 Prozent. Priorität soll weiterhin das bemannte Artemis-Programm haben.
Aus dem Weißen Haus gibt es heute jedoch keine Kürzungen, sondern Glückwünsche. US-Präsident Donald Trump meldet sich gewohnt wortgewaltig über Truth Social zu Wort: Die Reise sei „spektakulär“ gewesen, die Landung „perfekt“. Er könne „nicht stolzer“ sein. Und am Ende gab er noch einen Arbeitsauftrag: „Next step: Mars.“
Ansonsten gratulieren sich die Nasa-Vertreter ausgiebig gegenseitig – nicht zu Unrecht nach diesem Spektakel. Dass man sich für kommende Missionen medienwirksam in Position bringen will, dürfte auch strategische Gründe haben: Das Weiße Haus hat kürzlich seinen Haushaltsentwurf für 2027 vorgelegt, der eine Kürzung der Nasa-Mittel um rund 5,6 Milliarden Dollar vorsieht – ein Rückgang von etwa 23 Prozent. Priorität soll weiterhin das bemannte Artemis-Programm haben.
Aus dem Weißen Haus gibt es heute jedoch keine Kürzungen, sondern Glückwünsche. US-Präsident Donald Trump meldet sich gewohnt wortgewaltig über Truth Social zu Wort: Die Reise sei „spektakulär“ gewesen, die Landung „perfekt“. Er könne „nicht stolzer“ sein. Und am Ende gab er noch einen Arbeitsauftrag: „Next step: Mars.“
Pressekonferenz der Nasa. AFP
Astronauten haben die Kapsel erfolgreich verlassen
Die vier Astronauten haben mit Unterstützung von US-Marine-Tauchern die Kapsel verlassen. Nun geht es mit einem kurzen Hubschrauberflug zum Bergungsschiff USS John P. Murtha. Nach einem kurzen Medizincheck in der Kapsel zufolge sei die Besatzung in "exzellenter Verfassung", meldet die Nasa in ihrem Livestream.
Christina Koch und Victor Glover steigen aus dem Hubschrauber aus. Nasa via REUTERS
Boot erreicht Raumkapsel – Crew ist wohlauf
Ein erstes Boot mit US-Marine-Tauchern nähert sich in diesen Momenten der Kapsel im Pazifik. „Was für eine Reise. Wir sind stabil, alle vier Besatzungsmitglieder sind wohlauf“, berichtet Reid Wiseman, Kommandant von Artemis 2, per Funk nach Houston. Die Astronauten hatten zwischenzeitlich Schwierigkeiten mit dem Satellitentelefon, um mit dem Bergungsteam zu kommunizieren, was aber offenbar nicht weiter schlimm war.
Gelandet!
Nach einer Reise von 1,1 Millionen Kilometern sind die vier Astronauten Jeremy Hansen, Victor Glover, Christina Koch und Reid Wiseman pünktlich um 2.07 Uhr deutscher Zeit im Pazifik gelandet. „Von Jules Verne bis hin zu einer modernen Mission zum Mond: Ein neues Kapitel in der Erforschung unseres himmlischen Nachbarn ist abgeschlossen“, jubelte der Nasa-Sprecher im Livestream. Mit dem Artemis-2-Flug sind erstmals seit Apollo 17 im Jahre 1972 wieder Menschen zum Mond geflogen.
Die Crew muss die Kapsel nun sichern, bevor sie die Luke öffnen kann. So werden fünf orangefarbene Airbags mit Helium gefüllt, um die Kapsel auf der Wasseroberfläche zu stabilisieren. Außerdem wird überprüft, ob giftige Gase aus der Kapsel entweichen, welche die Bergungskräfte gefährden könnten. Sobald das Umfeld der Kapsel sicher ist, nähern sich Navytaucher per Boot und holen dann die Astronauten nach und nach aus der Kapsel. Dies dauert etwa 30 bis 45 Minuten. Je nach Seegang und Möglichkeiten sollen neben der Kapsel auch die Fallschirme geborgen werden.
Die Planung sieht vor, dass die Astronauten dann innerhalb von zwei Stunden nach der Landung mit zwei Hubschraubern zum Bergungsschiff USS John P. Murtha geflogen werden. Dort sind erste medizinische Untersuchungen der Crew und eine Pressekonferenz vorgesehen, bevor sie an Land gehen und per Flugzeug zum Johnson Space Center der Nasa in Houston weiterfliegen.
Die Crew muss die Kapsel nun sichern, bevor sie die Luke öffnen kann. So werden fünf orangefarbene Airbags mit Helium gefüllt, um die Kapsel auf der Wasseroberfläche zu stabilisieren. Außerdem wird überprüft, ob giftige Gase aus der Kapsel entweichen, welche die Bergungskräfte gefährden könnten. Sobald das Umfeld der Kapsel sicher ist, nähern sich Navytaucher per Boot und holen dann die Astronauten nach und nach aus der Kapsel. Dies dauert etwa 30 bis 45 Minuten. Je nach Seegang und Möglichkeiten sollen neben der Kapsel auch die Fallschirme geborgen werden.
Die Planung sieht vor, dass die Astronauten dann innerhalb von zwei Stunden nach der Landung mit zwei Hubschraubern zum Bergungsschiff USS John P. Murtha geflogen werden. Dort sind erste medizinische Untersuchungen der Crew und eine Pressekonferenz vorgesehen, bevor sie an Land gehen und per Flugzeug zum Johnson Space Center der Nasa in Houston weiterfliegen.
Jubel nach der Landung in San Diego. Apu Gomes/AFP
Mit Fallschirmen in den Pazifik
Der Blackout des Funkverkehrs ist beendet. Aufatmen im Kontrollzentrum, als sich Kommandant Reid Wiseman meldet. Die Fallschirme sollen sich nun auf knapp sieben Kilometern Höhe entfalten und damit die Geschwindigkeit auf 320 Stundenkilometer senken. Erst zwei Kilometer über der Erde wirken dann die Hauptfallschirme, damit die Kapsel mit Tempo 30 über dem Pazifik niedergehen kann. „Das sind 13 Minuten, in denen alles glattgehen muss“, sagte Nasa-Flugdirektor Jeff Radigan. Um die Astronauten und auch das Hitzeschild zu entlasten, soll die Kapsel mit einem kleinen Hopser „lofted entry“ durch die Atmosphäre stürzen. Ein gesteuerter kurzer Auftrieb der Kapsel soll die Bremskräfte aufteilen.
Vorteil des Atmosphären-Hopsers ist auch, dass dieser küstennahe Wasserungen erlaubt, sodass die Orion nahe San Diego landen kann. In Apollo-Zeiten, als die Kapsel ohne solche Manöver durch die Atmosphäre stürzte, mussten die Bergungsschiffe längere Strecken zurücklegen. Nun können sie bereits etwa 80 Kilometer vor der Küste auf die Ankunft der Astronauten warten.
Dreizehn heiße Minuten
Die Orion-Kapsel fliegt jetzt alleine ohne Servicemodul durchs All. Um 1.53 Uhr deutscher Zeit soll der 13 Minuten 37 Sekunden lange Sturz der Kapsel beginnen: von den äußeren Schichten der Erdatmosphäre in etwa 120 Kilometern Höhe südöstlich von Hawaii bis zur Wasserung im Pazifik um 2.07 Uhr. Die tödliche Hitze außerhalb der Kapsel ist die eine Sache. Dabei entsteht am Hitzeschild heißes Plasma, das sechs Minuten lang den Kontakt zu den Astronauten verhindert, weil es Funkwellen absorbiert.
In dieser Zeit bauen sich auch hohe Gravitationskräfte in der Kapsel auf: Sie trifft immerhin mit einer Geschwindigkeit von etwa 38 366 Stundenkilometern (Mach 33) auf die Hülle der Atmosphäre und wird abrupt abgebremst. Dadurch entstehen bei geplantem Eintrittswinkel und Flugbahn bis zu 3,9 G, das 3,9-Fache der Erdschwerkraft.
Um die Astronauten und auch das Hitzeschild zu entlasten, soll die Kapsel mit einem kleinen Hopser „lofted entry“ durch die Atmosphäre stürzen. Ein gesteuerter kurzer Auftrieb der Kapsel soll die Bremskräfte aufteilen. Vorteil des Atmosphären-Hopsers ist auch, dass dieser küstennahe Landungen erlaubt, sodass die Orion nahe San Diego landen kann. In Apollo-Zeiten, als die Kapsel ohne solche Manöver durch die Atmosphäre stürzte, mussten die Bergungsschiffe längere Strecken zurücklegen. Nun können sie bereits etwa 80 Kilometer vor der Küste auf die Ankunft der Astronauten warten.
In dieser Zeit bauen sich auch hohe Gravitationskräfte in der Kapsel auf: Sie trifft immerhin mit einer Geschwindigkeit von etwa 38 366 Stundenkilometern (Mach 33) auf die Hülle der Atmosphäre und wird abrupt abgebremst. Dadurch entstehen bei geplantem Eintrittswinkel und Flugbahn bis zu 3,9 G, das 3,9-Fache der Erdschwerkraft.
Um die Astronauten und auch das Hitzeschild zu entlasten, soll die Kapsel mit einem kleinen Hopser „lofted entry“ durch die Atmosphäre stürzen. Ein gesteuerter kurzer Auftrieb der Kapsel soll die Bremskräfte aufteilen. Vorteil des Atmosphären-Hopsers ist auch, dass dieser küstennahe Landungen erlaubt, sodass die Orion nahe San Diego landen kann. In Apollo-Zeiten, als die Kapsel ohne solche Manöver durch die Atmosphäre stürzte, mussten die Bergungsschiffe längere Strecken zurücklegen. Nun können sie bereits etwa 80 Kilometer vor der Küste auf die Ankunft der Astronauten warten.
Goodbye, ESM!
Um 1.33 Uhr deutscher Zeit wird sich die Crew vom Europäischen Servicemodul (ESM) trennen, das in der Atmosphäre verglühen soll. Um einen Sicherheitsabstand zu wahren, ist dafür vier Minuten später ein Schub von Steuerungstriebwerken am Crewmodul erforderlich. An den Außenwänden des Moduls sind insgesamt zwölf kleine Triebwerke verbaut. Die Zündung soll 19 Sekunden dauern, um einen Sicherheitsabstand zwischen Kapsel und Servicemodul zu schaffen. Dadurch sollen auch Beschädigungen des Hitzeschildes verhindert werden.
Im Innenraum der "Orion" laufen die letzten Vorbereitungen. NASA via REUTERS
Nur noch 15 000 Kilometer bis zur Erde
Die Kapsel Integrity befindet sich mittlerweile weniger als 15 000 Kilometer von der Erde entfernt und rast mit rund 21 000 Kilometern pro Stunde durch den Weltraum – beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre wird sie fast doppelt so schnell sein.
An Bord haben die Astronauten bereits ihre Raumanzüge angelegt und auf Dichtigkeit geprüft. Die Anzüge dienen als lebenswichtige Sicherheitsmaßnahme: Im Falle eines Rumpfschadens und einem damit verbundenen Druckabfall in der Kapsel sollen sie die Crew schützen.
Im Livestream der Nasa wurde indes ein neuer Zeitplan für die Landung verkündet: Statt um 2.07 Uhr und sieben Sekunden deutscher Zeit, wird die Landung um 2.07 Uhr und acht Sekunden erwartet.
An Bord haben die Astronauten bereits ihre Raumanzüge angelegt und auf Dichtigkeit geprüft. Die Anzüge dienen als lebenswichtige Sicherheitsmaßnahme: Im Falle eines Rumpfschadens und einem damit verbundenen Druckabfall in der Kapsel sollen sie die Crew schützen.
Im Livestream der Nasa wurde indes ein neuer Zeitplan für die Landung verkündet: Statt um 2.07 Uhr und sieben Sekunden deutscher Zeit, wird die Landung um 2.07 Uhr und acht Sekunden erwartet.
Unglaublicher Blick auf die Erde
Die Kapsel ist noch etwa 32 000 Kilometer von der Erde entfernt und hat bereits eine Geschwindigkeit von knapp 16 000 Stundenkilometern. Unser Heimatplanet wird im Livestream immer größer, nach der grauen Mondoberfläche ein wunderschöner Anblick - "das ist unglaublich", sagt Christina Koch. Dem Nasa-Sprecher zufolge haben die Raumanzüge der Astronauten die Checks bestanden, und die Raumfahrer haben in ihren Sitzen Platz genommen. Die vier Astronauten werden während ihres Mondfluges mehr als 1,1 Millionen Kilometer zurückgelegt haben.
Livestream zur Artemis-2-Mission
Verfolgen Sie hier die Landung der Orion-Crew:
Letzte Vorbereitungen vor der Landung
Jetzt heißt es, die letzten Brotzeitboxen zu verstauen, das Gepäck festzurren und die Raumanzüge anzulegen: Artemis-Astronautin Christina Koch und ihre Kollegen Victor Glover, Jeremy Hansen und Reid Wiseman sind seit der letzten Triebwerkszündung am Servicemodul definitiv auf dem Heimweg. Um 20.53 Uhr deutscher Zeit hat eine acht Sekunden lange Zündung die Kapsel nochmal um 4,6 Stundenkilometer beschleunigt, um den richtigen Wiedereintrittswinkel zu erreichen. Gegen 22.45 Uhr haben sie auch die Bordtoilette deaktiviert.
Den Raumanzug brauchen sie, damit sie im Notfall Sauerstoff haben und vor plötzlichem Druckverlust geschützt sind. Um 1.33 Uhr müssen sie dann noch den letzten Ballast von Bord werfen, in diesem Fall das Europäische Servicemodul ESM. Das Versorgungsteil aus Bremen, das der Crew während der ganzen Mondtour das Überleben gesichert hat, muss in der Erdatmosphäre verglühen.
Dadurch wird der Hitzeschild freigesetzt, der unterhalb des Crewmoduls aufgetragen ist. Er besteht aus Avcoat, das ist ein sogenanntes Hitzeschildmaterial, das die Nasa schon bei der Apollo-Kapsel verwendet hat. Nach Nasa-Angaben muss der Hitzeschild beim Abstieg in der Atmosphäre Temperaturen von bis zu 2760 Grad Celsius abwehren.
Im Vorfeld der Mission gab es Kritik daran, dass die Nasa den Hitzeschild nicht nach der Artemis-1-Mission überarbeitet hat. Damals waren Teile abgeplatzt, die Nasa erklärte dies damit, dass der Schild nicht heiß genug geworden sei, um ihn gleichmäßig abzutragen. Das Avcoat-Material des Hitzeschilds schmilzt durch die Reibungstemperaturen in der Atmosphäre langsam ab und soll die Hitze so weg von der Kapsel führen. Die Temperatur in der Kapsel soll beim ersten Artemis-Testflug bei 24 Grad Celsius gelegen haben. Um den Schild nicht zu sehr zu belasten, hat die Nasa aber eine Flugbahn programmiert, auf der die Dauer der Hitzebelastung reduziert wird. Das Space Shuttle Columbia war 2003 wegen eines defekten Hitzeschilds bei der Rückkehr zur Erde auseinandergebrochen, die sieben Astronauten kamen ums Leben.
Den Raumanzug brauchen sie, damit sie im Notfall Sauerstoff haben und vor plötzlichem Druckverlust geschützt sind. Um 1.33 Uhr müssen sie dann noch den letzten Ballast von Bord werfen, in diesem Fall das Europäische Servicemodul ESM. Das Versorgungsteil aus Bremen, das der Crew während der ganzen Mondtour das Überleben gesichert hat, muss in der Erdatmosphäre verglühen.
Dadurch wird der Hitzeschild freigesetzt, der unterhalb des Crewmoduls aufgetragen ist. Er besteht aus Avcoat, das ist ein sogenanntes Hitzeschildmaterial, das die Nasa schon bei der Apollo-Kapsel verwendet hat. Nach Nasa-Angaben muss der Hitzeschild beim Abstieg in der Atmosphäre Temperaturen von bis zu 2760 Grad Celsius abwehren.
Im Vorfeld der Mission gab es Kritik daran, dass die Nasa den Hitzeschild nicht nach der Artemis-1-Mission überarbeitet hat. Damals waren Teile abgeplatzt, die Nasa erklärte dies damit, dass der Schild nicht heiß genug geworden sei, um ihn gleichmäßig abzutragen. Das Avcoat-Material des Hitzeschilds schmilzt durch die Reibungstemperaturen in der Atmosphäre langsam ab und soll die Hitze so weg von der Kapsel führen. Die Temperatur in der Kapsel soll beim ersten Artemis-Testflug bei 24 Grad Celsius gelegen haben. Um den Schild nicht zu sehr zu belasten, hat die Nasa aber eine Flugbahn programmiert, auf der die Dauer der Hitzebelastung reduziert wird. Das Space Shuttle Columbia war 2003 wegen eines defekten Hitzeschilds bei der Rückkehr zur Erde auseinandergebrochen, die sieben Astronauten kamen ums Leben.
US-Astronaut Victor Glover verglich die Rückkehr zur Erde damit, wie einen „Feuerball durch die Atmosphäre zu reiten“. SZ-Wissen-Redakteurin Theresa Palm hat ein Stück zum Problem mit dem Hitzeschild geschrieben:
Ein letzter Aufwach-Song
Die letzte Schlafphase vor der Landung ist vorbei - und natürlich wurde die Crew auch ein letztes Mal musikalisch geweckt. „Run to the Water“ von Live dudelte durch die Kapsel. Darin singt der Leadsänger Ed Kowalczyk:
Run to the water
And find me there
Burnt to the core but not broken
We'll cut through the madness
Of these streets below the moon
These streets below the moon
Nach dem Weckruf beginnen für Reid Wiseman, Jeremy Hansen, Victor Glover und Christina Koch jetzt die allerletzten Vorbereitungen auf die Landung. In der Nacht auf Samstag wassern die vier Astronautinnen und Astronauten im Pazifik vor der kalifornischen Küste bei San Diego. Und dann laufen auch sie wieder hier auf der Erde durch die Straßen „below the moon“.
Zur offiziellen Aufwach-Song-Playlist der Nasa geht es hier:
Run to the water
And find me there
Burnt to the core but not broken
We'll cut through the madness
Of these streets below the moon
These streets below the moon
Nach dem Weckruf beginnen für Reid Wiseman, Jeremy Hansen, Victor Glover und Christina Koch jetzt die allerletzten Vorbereitungen auf die Landung. In der Nacht auf Samstag wassern die vier Astronautinnen und Astronauten im Pazifik vor der kalifornischen Küste bei San Diego. Und dann laufen auch sie wieder hier auf der Erde durch die Straßen „below the moon“.
Zur offiziellen Aufwach-Song-Playlist der Nasa geht es hier:
Letzte Schlafphase vor der Landung
Vor ihrer Rückkehr auf die Erde ist für die vier Astronauten der Artemis-2-Mission gegen neun Uhr morgens deutscher Zeit die letzte Ruheperiode angebrochen, um 17.35 Uhr werden sie dem Nasa-Zeitplan zufolge geweckt. Nach dem Frühstück bereiten sie die Kabine auf die Landung vor, damit Ausrüstung und Gepäck gut gesichert sind und ihnen während dieser Phase nichts um die Ohren fliegt – also ähnlich wie im Caravan. Für 20.53 Uhr ist noch einmal eine kleine Kurskorrektur vorgesehen, mit der Abtrennung des Europäischen Servicemoduls vom Crewmodul beginnt dann am Samstagmorgen um 1.33 Uhr deutscher Zeit im Wortsinne die heiße Phase der Landung. Um 2.07 Uhr soll die Orion im Pazifik vor der kalifornischen Küste bei San Diego wassern.
Nach Nasa-Angaben ist es in der Nacht zum Freitag zeitweise zu einem Signalverlust bei der Kommunikation gekommen, Grund sei eine Änderung bei der übertragenen Datenrate gewesen. Zwei Stunden später habe man die Orion-Kapsel mit einer neun Sekunden langen Triebwerkszündung um 1,6 Meter pro Sekunde beschleunigt. Damit soll der gewünschte Wiedereintrittswinkel getroffen werden, um eine optimale Flugbahn auf dem Weg in den Pazifik zu erreichen.
Die Kapsel ist derzeit immer noch etwa 145 000 Kilometer von der Erde entfernt und hat mittlerweile eine Geschwindigkeit von fast 7000 Kilometern pro Stunde. Sie soll später mit knapp 38 400 Kilometern pro Stunde auf die Erdatmosphäre treffen.

