Römische GeschichteForscher finden Reste von Römerlagern an der Elbe

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Ausgrabung in Aken: Mittig im Bild ist der Querschnitt des römischen Spitzgrabens zu erkennen.
Ausgrabung in Aken: Mittig im Bild ist der Querschnitt des römischen Spitzgrabens zu erkennen. (Foto: Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Thomas Koiki.)

In Sachsen-Anhalt haben Forscher Marschlager aus dem dritten Jahrhundert entdeckt. Lange nach der Varusschlacht stießen die Legionäre demnach viel weiter in den Nordosten vor als gedacht.

Von Jakob Wetzel

Anfangs sei er fast enttäuscht gewesen, sagt Harald Meller. Seit Langem schon suche er nach Spuren jener römischen Legionen, die einst unter Kaiser Augustus versucht hatten, die germanischen Stämme rechts des Rheins zu unterwerfen, erzählt der Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt. Aus alten Berichten ist bekannt, dass Feldherren wie Drusus und Ahenobarbus in den Jahren um Christi Geburt bis an Saale und Elbe marschierten. Auch römische Münzen und eiserne Schuhnägel wurden in der Gegend gefunden. Aber warum gab es keine Reste von römischen Bauwerken? Irgendwo mussten die Legionen doch gelagert haben. Nur wo?

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