Meeresbiologie:Wale fressen die Ozeane leer - und das ist gut so

Lesezeit: 3 min

A blue whale with a removable tag surfaces off the coast of California

Ein Wal vor der Küste Kaliforniens - Forscher haben die Tiere mit Sensoren ausgestattet, um ihr Fressverhalten besser zu verstehen.

(Foto: Goldbogen Laboratory/Reuters/Goldbogen Laboratory)

Blauwale und andere Riesen haben einen dreimal so großen Appetit wie bislang angenommen. Damit helfen die Säugetiere den Nahrungsketten insgesamt.

Von Barbara Reye

Der Blauwal ist ein Gigant der Ozeane. Er hat die Länge einer Boeing 737 der ersten Generation, ein Herz so groß wie ein Kleinwagen und eine Zunge mit dem Gewicht eines Elefanten. Aufgrund seiner Größe ist der Riese auch eine wahre Fressmaschine. Pro Tag kann er zum Beispiel im östlichen Nordpazifik 16 Tonnen Krill fressen, wie eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift Nature jetzt berechnet hat. Das sind schätzungsweise mehr als 120 Millionen der zwei Zentimeter großen Kleinkrebse.

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