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Medizingeschichte:Zwischen Leben und Tod

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Der Herzschlag kommt zum Erliegen - ein Herzstillstand muss aber noch nicht den Tod bedeuten.

(Foto: imago/Science Photo Library)

Woran erkennt man, dass jemand gestorben ist? Bis heute diskutieren Wissenschaftler, wo die Grenze liegt - und Menschen fürchten, lebendig begraben zu werden.

Von Astrid Viciano

Wie viele Leben die geschwungene Klinge einst ausgelöscht hat, weiß niemand. Heute liegt sie wie ein Schatz hinter dem Glas einer Vitrine, umgeben von einer braunen Lederschatulle, das Metall glänzt im Deckenlicht. Mitten ins Herz stachen Ärzte einst damit ihren Patienten. Auf Wunsch der Sterbenden sollten die Mediziner mit dem Messer jedes Leben aus ihrem Körper vertreiben, sie wollten lieber sicher tot sein als lebendig begraben, daran bestand kein Zweifel. Denn was könnte schlimmer sein als in einem Sarg zu erwachen, noch am Leben und doch unweigerlich dem Tode geweiht. Scheintot!

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