Fast 150 Jahre lang haben unleserlich gemachte Passagen im Briefwechsel zwischen der französischen Königin Marie-Antoinette und dem schwedischen Grafen Axel von Fersen Historiker rätseln lassen. Die zensierten Stellen hatten vielfach Grund zur Spekulation geboten. Wurden Fehler übertüncht? Fluchtpläne oder gar Liebesbekenntnisse verborgen? Ein Team um Anne Michelin von der Pariser Sorbonne-Universität hat die geschwärzten Stellen durch Röntgen-Fluoreszenzanalyse sichtbar gemacht und die Ergebnisse nun im Fachblatt Science Advances veröffentlicht.
Französische RevolutionMarie Antoinettes Schmachten
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Wissenschaftler haben zensierte Textstellen in Briefen der französischen Königin an ihren Geliebten Axel von Fersen wieder lesbar gemacht. Und die dabei eingesetzte Technik kann noch mehr.
Von Andreas Jäger
