Lichtstärke

Die Hersteller behelfen sich hierbei meist mit Angaben wie, eine Acht-Watt-LED-Birne leuchte so hell wie eine Glühlampe von 40 Watt. An diese Währung haben sich die Kunden eben gewöhnt.

Bei Markenprodukten stimmen die Beschreibungen nach subjektiver Meinung ungefähr. Wer sich aber im Baumarkt, noch dazu bei Sonderangeboten darauf verlässt, kann auch Enttäuschungen erleben.

Als Faustregel kann gelten, dass die Ersparnis, die die beiden Wattzahlen versprechen, bei seriösen Angaben nicht weit über 80 Prozent liegen.

Genauer wäre ein Vergleich des gesamten sogenannten Lichtstroms, der in Lumen gemessen wird; oft steht irgendwo auf der Packung eine kleine Angabe wie "345 lm". Diesen Werten zufolge lagen die LED-Produkte in der Regel um fünf bis 20 Prozent unter den Daten von Glühlampen, mit denen sie verglichen wurden. Diese erzeugen normalerweise etwa zehn Lumen pro Watt, bei LEDs sind es 40 bis 50.

Bei Reflektorlampen wiederum sollten eher die Lichtstärken in ihrem gebündelten Strahl verglichen werden, die in Candela gemessen wird. Hier wiesen die Reflektor-LEDs der Firma Megaman sogar höhere Werte als vergleichbare Glühbirnen auf, aber etwas niedrigere als Halogenprodukte.

Bei diesem Vergleich kommt es entscheidend auf den Öffnungswinkel des Leuchtkegels an. Daher gilt wiederum: Solche Lampen sollte man in der eigenen Wohnung testen.

Foto: Glühbirnen geben noch immer die Währung vor / dpa

19. November 2009, 14:032009-11-19 14:03:00 ©