Lernen:Schreiben oder Tippen?

Lesezeit: 3 min

Handschrift Schüler Arbeitsheft

Mit dem Stift lernt es sich besser als mit der Tastatur? Vermutlich ein alter Irrglaube.

(Foto: Frédéric Cirou/imago/PhotoAlto)

Verbringen Kinder viel Zeit am Bildschirm, schlagen viele Eltern Alarm. Seit Langem hält sich auch die Annahme, Schüler würden besser lernen, wenn sie Notizen mit der Hand statt an der Tastatur machen. Aber stimmt das?

Von Sebastian Herrmann

Wer den Verlust der Zukunft im Allgemeinen und den der Jugend im Besonderen beklagen möchte, findet an Schulen und Universitäten besten Treibstoff für seine Tiraden. Schüler und Studenten verbringen immer mehr Zeit vor Bildschirmen, eine Entwicklung, die durch die Corona-Pandemie massiv verstärkt wird. Da darf mit Fug und Recht gefragt werden, ob das nur positiv ist oder vielleicht doch ein paar unerwünschte Nebenwirkungen hat. Zudem bedient das Gespann aus jungen Menschen und Bildschirmen weit verbreitete Elternängste: Die Vorbehalte gegen alles Digitale sind mächtig, jede passende Nachricht wird gierig aufgesogen, verbreitet und ist kaum mehr aus der Welt zu schaffen, selbst wenn sie sich als Ente entpuppt - und damit sind wir beim Thema.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
alles liebe
Liebe und Partnerschaft
»Deshalb muss man sich nicht gleich trennen«
Datenschutz
Staatliche Kontrolle durch die Hintertür
Young man have bath in ice covered lake in nature and looking up.; Kaltwasserschwimmen
Gesundheit
"Im kalten Wasser zu schwimmen, ist wie ein sicherer Weg, Drogen zu nehmen"
Digitalisierung
KI, unser Untergang?
Altersunterschiede in der Liebesliteratur
Die freieste Liebe
Zur SZ-Startseite