bedeckt München -2°

Lernen:Schreiben oder Tippen?

Handschrift Schüler Arbeitsheft

Mit dem Stift lernt es sich besser als mit der Tastatur? Vermutlich ein alter Irrglaube.

(Foto: Frédéric Cirou/imago/PhotoAlto)

Verbringen Kinder viel Zeit am Bildschirm, schlagen viele Eltern Alarm. Seit Langem hält sich auch die Annahme, Schüler würden besser lernen, wenn sie Notizen mit der Hand statt an der Tastatur machen. Aber stimmt das?

Von Sebastian Herrmann

Wer den Verlust der Zukunft im Allgemeinen und den der Jugend im Besonderen beklagen möchte, findet an Schulen und Universitäten besten Treibstoff für seine Tiraden. Schüler und Studenten verbringen immer mehr Zeit vor Bildschirmen, eine Entwicklung, die durch die Corona-Pandemie massiv verstärkt wird. Da darf mit Fug und Recht gefragt werden, ob das nur positiv ist oder vielleicht doch ein paar unerwünschte Nebenwirkungen hat. Zudem bedient das Gespann aus jungen Menschen und Bildschirmen weit verbreitete Elternängste: Die Vorbehalte gegen alles Digitale sind mächtig, jede passende Nachricht wird gierig aufgesogen, verbreitet und ist kaum mehr aus der Welt zu schaffen, selbst wenn sie sich als Ente entpuppt - und damit sind wir beim Thema.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Frauen tragen Papiertüten von Louis Vuitton in der Fußgängerzone und Einkaufsstraße Kaufingerstraße ind der Innenstadt v
Pandemie und Ökonomie
Feindbild Milliardär
Coronavirus - Intensivstation der Uniklinik Aachen
Corona-Pandemie
Der Grippe-Vergleich ist ein gefährlicher Irrtum
Impeachment: US-Präsident Trump nach dem Freispruch im Weißen Haus
US-Medien
Danke, Dämon Trump
Laura Malina Seiler
Alles so wundervoll
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Zur SZ-Startseite