Landwirtschaft Es war einmal ein Olivenbaum

Olivenbäume auf Korsika (Symbolbild)

(Foto: AFP)

Ein Bakterium zerstört seit fünf Jahren die Olivenhaine Süditaliens. Forscher suchen nach Wegen, die oft uralten Bäume zu retten.

Von Kathrin Zinkant

Wenn ein Baum stirbt, ist das immer ein trauriger Anblick. Doch kaum etwas wirkt wohl so trostlos wie die Olivenhaine Apuliens: Braun verfärbt oder fast entblättert stehen dort knorrige Kolosse in der Landschaft. Bäume, die teils schon Jahrhunderte alt sind, die Kriege und Dürren überstanden haben. Jetzt aber sind sie hilflos gegenüber einem wenige Mikrometer großen Bakterium.

Italienische Politiker haben nun angekündigt, den Kampf gegen diesen Keim aufzunehmen, erneut, muss man sagen, es ist ja nicht das erste Mal. Ihr ...

Mythos Umweltsünde

Plastiktüten, Kaffeekapseln und Pappbecher sind schlecht, Fast Fashion sowieso? Wer sich die Sache genauer ansieht, kommt zu überraschenden Erkenntnissen: Eine Übersicht der Irrtümer. Von Christian Weber mehr...