SommerBrennt die Sonne in Deutschland immer aggressiver?

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Wenn schon raus in die Sonne, dann besser abends oder morgens: Dann ist der UV-Index deutlich niedriger als mittags.
Wenn schon raus in die Sonne, dann besser abends oder morgens: Dann ist der UV-Index deutlich niedriger als mittags. Thomas Warnack/dpa

Messungen zeigen, dass seit den 1990er-Jahren die UV-Strahlung in Deutschland um zehn bis 20 Prozent gestiegen ist. Das liegt nicht nur am Klimawandel.

Von Theresa Palm

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Jeden Tag Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50 auftragen: Das ist ein Social-Media-Trend, und in diesem Fall sogar ein vernünftiger. Denn durch den Klimawandel erhöht sich in Deutschland seit Jahren die UV-Belastung. Eine Studie des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) hat 2024 gezeigt, dass die UV-Belastung in Deutschland von 1997 bis 2022 um 13 Prozent angestiegen ist. Für die Studie wurden Daten einer UV-Messstation in Dortmund ausgewertet. Der Trend hat sich laut BfS bis 2025 fortgesetzt. Vergleichsdaten aus der Nähe von Brüssel zeigten gar einen Anstieg um fast 20 Prozent. Weitere Daten aus Deutschland und Mitteleuropa sollen im August publiziert werden. Sebastian Lorenz vom BfS, der an der Studie beteiligt war, sieht hier eine Erhöhung des UV-Index um zehn bis 20 Prozent.

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