Umwelt:Anpassen oder aussterben

Whale Shark (Rhincodon typus) with Golden trevally shoal (Gnathanodon speciosus) Cenderawasih Bay, West Papua, Indonesia

Walhai in der indonesischen Cenderawasih-Bucht

(Foto: Pete Oxford via www.imago-images.de/imago images/Nature Picture Library)

Bereits Ende dieses Jahrhunderts könnten in weiten Teilen der Meere Klimabedingungen herrschen, die viele Arten nicht mehr tolerieren, warnen Forscher. Die Folgen wären dramatisch.

Von Benjamin von Brackel

Unter der Wasseroberfläche spielt sich gerade eine Umverteilung des Lebens ab. Weil sich die Weltmeere erwärmen, versuchen Fische, Plankton und sogar Korallen, in Richtung der Pole auszuweichen - also dorthin, wo kühlere Bedingungen herrschen. Im Gegensatz zu den Landbewohnern reagieren Lebewesen im Meer viel unmittelbarer auf Temperaturveränderungen. Und sie können das auch: Die Ozeane bieten ihnen den Raum, um davonzuschwimmen oder sich davontreiben zu lassen. Anders ist die Situation an Land, wo Berge und Flüsse, Siedlungen, Ackerflächen und Straßen den Arten den Weg verstellen. Im Schnitt legen Meeresbewohner deshalb 72 Kilometer pro Jahrzehnt in Richtung der beiden Pole zurück, Landbewohner aber nur 17 Kilometer pro Jahrzehnt.

Zur SZ-Startseite
Presentation of Toyota Mirai, first hydrogen-fuelled car in Czechia. Toyota Mirai presentation in Ostrava, Czech Republ

SZ PlusKlimaserie: Der Weg zur Null
:Vom Erdöl zum Wasserstoff

Wasserstoff ist die große Hoffnung für die Energiewelt der Zukunft. Aber es gibt ein Problem: Es ist immens aufwendig, ihn zu lagern oder zu transportieren. In Erlangen ist nun ein Forscher überzeugt, eine Lösung gefunden zu haben. Ein Besuch.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: