Klimawandel:Wie saubere Luft die Erderwärmung verstärkt

Lesezeit: 4 min

Klimawandel: Auch wenn diese Dunstglocke über München das spontan nicht vermuten lässt: Die Luft ist in Europa in den vergangenen Jahren sauberer geworden.

Auch wenn diese Dunstglocke über München das spontan nicht vermuten lässt: Die Luft ist in Europa in den vergangenen Jahren sauberer geworden.

(Foto: Heinz Gebhardt/Imago Images)

Die Luftverschmutzung hat weltweit spürbar abgenommen. Für die Gesundheit ist das eine gute Nachricht - für den Klimawandel jedoch ganz und gar nicht. Über einen paradoxen Effekt, der gerade zum Problem wird.

Von Paul Voosen

Das ist eines der Paradoxa der globalen Erwärmung. Die Verbrennung von Kohle oder Benzin erzeugt Treibhausgase, die den Klimawandel vorantreiben. Gleichzeitig werden aber auch Schadstoffpartikel freigesetzt, die das Sonnenlicht reflektieren und den Planeten abkühlen, wodurch ein Teil der Erwärmung ausgeglichen wird. Durch die Verbreitung von Technologien etwa zur Abgasreinigung wurden über die vergangenen Jahre jedoch die ausgestoßenen Schadstoffmengen geringer - und damit auch ihr kühlender Einfluss.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Sports fans sitting at bar in pub drinking beer; Leber / Interview / SZ-Magazin /Gesundheit / Lohse
Gesundheit
»Wer regelmäßig zwei oder drei Bier trinkt, kann alkoholkrank sein«
Oktoberfest 2022: Opening Day
Beobachtungen zum Oktoberfest
Die Wiesn ist in diesem Jahr irgendwie anders
Krieg in der Ukraine
"Es gibt null Argumente, warum man der Ukraine keine Waffen liefern sollte"
"Die vierte Gewalt"
Die möchten reden
Tahdig
Essen und Trinken
Warum Reis das beste Lebensmittel der Welt ist
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB