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Klimawandel:Es schmilzt und schmilzt und schmilzt

Der Rhône-Gletscher in den Schweizer Alpen ist ein Symbol für die Schönheit der Natur - und eine Mahnung an die Menschheit.

Von Felix Hütten

10 Bilder

Europe's Melting Glaciers: Rhone

Quelle: Getty Images

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Wanderer laufen entlang eines durch abgetautes Eis entstandenen Sees am Rhône-Gletscher in den Schweizer Alpen. Klimaexperten machen sich Sorgen: Seit Jahrzehnten beobachten sie ein Abschmelzen der massiven Eisschichten.

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Daten der ETH Zürich zeigen, dass der Gletscher in der Zeit von 1879 bis 2015 um etwa 1,4 Kilometer zurückgegangen ist. In einer Animation zeigen die Forscher, wie sich der Gletscher zurückentwickelt hat.

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Schätzungen zufolge könnte der Gletscher bis zum Jahr 2100 vollständig abgeschmolzen sein. Das Wasser würde in Seen aufgefangen werden und schließlich gen Tal fließen.

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Doch was tun? Die Behörden versuchen, mit Planen das Eis abzudecken, um es vor Erwärmung zu schützen - quasi eine Art Sonnenschirm für die Gletscher. Die Aktion ist unter Geologen allerdings umstritten, da sie allenfalls kurzfristig hilft.

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Eine andere Idee ist es, den Gletscher mit Kunstschnee zu bedecken. Denn Schnee schützt das darunterliegende Eis ebenfalls vor Wärme. Doch auch dieser Vorschlag ist - wenn überhaupt - eine kurzfristige Lösung, die zudem extrem teuer wäre.

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Was futuristisch anmutet, ist eine Verzweiflungstat. Geologen sind sich einig, dass Deckplanen oder Kunstschnee das Grundproblem nicht lösen: den Klimawandel. Die Verhandlungen auf der Klimakonferenz COP21 in Paris im vergangenen Herbst haben gezeigt, wie schwierig es ist, internationale Klimaziele zu vereinbaren - und diese dann auch durchzusetzen.

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Und während die Weltgemeinschaft weiter über CO₂-Emissionen streitet, entstehen im Rhône-Gletscher kleine Bergseen durch die Eisschmelze. Diese sind nicht ungefährlich. Füllt sich ein Bassin mit zu viel Wasser, droht eine Schlamm- und Gerölllawine.

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Die Zunge des Rhône-Gletschers. Insgesamt misst er eine Fläche von etwa 16 Quadratkilometern.

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Tropf, Tropf, Tropf: Am Ende des Gletschers entspringt die Rhône, Frankreichs wasserreichster Fluss, der in der Camargue bei Arles ins Mittelmeer mündet.

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Besucher haben in einem 100 Meter langen Eistunnel die Chance, den Gletscher von innen zu bestaunen. Darin sind die Temperaturen - logischerweise - deutlich kühler als draußen. Wer mit T-Shirt anreist, den wird es frösteln.

Weitere eindrückliche Vorher-Nachher-Bilder des Rhône-Gletschers finden Sie auf der Website GletscherVergleiche.

© SZ.de/fehu/olkl
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