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Klimawandel:"Wut ist gut, Panik kann nach hinten losgehen"

MELBOURNE CLIMATE SUMMIT, Pennsylvania State University Professor of Atmospheric Science Dr Michael E. Mann speaks to me

Klimaforscher Michael E. Mann von der Pennsylvania State University

(Foto: James Ross/imago images/AAP)

Es ist eh zu spät, die Erde noch zu retten? Der Lifestyle des Individuums ist schuld? Der Geophysiker Michael E. Mann erklärt, welche Narrative eingesetzt werden, um davon abzulenken, was wirklich gegen den Klimawandel hilft.

Interview von Vera Schroeder

Michael E. Mann, 55, ist Professor für Atmosphärenwissenschaften und Direktor des Zentrums für Geowissenschaften an der Pennsylvania State University. Berühmt wurde er als einer der drei Autoren der "Hockeyschläger-Studie", in der 1999 die Erderwärmung als eine Kurve in der Form eines liegenden Hockeyschlägers gezeigt wurde. Die Auseinandersetzung mit denen, die die Maßnahmen gegen den menschengemachten Klimawandel verhindern wollen, macht seit vielen Jahren einen großen Teil seines Arbeitsalltags aus. Sein neues Buch "The new climate war" ist unter dem Titel "Propagandaschlacht ums Klima" soeben auf Deutsch erschienen.

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