Klimawandel:"Wut ist gut, Panik kann nach hinten losgehen"

Lesezeit: 5 min

Michael Mann ist Klimaforscher an der Universität von Pennsylvania in Philadelphia. Sein Buch "Our Fragile Moment" ist im September bei Public Affairs erschienen. (Foto: JAMES ROSS via www.imago-images.de/imago images/AAP)

Es ist eh zu spät, die Erde noch zu retten? Der Lifestyle des Individuums ist schuld? Der Geophysiker Michael E. Mann erklärt, welche Narrative eingesetzt werden, um davon abzulenken, was wirklich gegen den Klimawandel hilft.

Interview von Vera Schroeder

Michael E. Mann, 55, ist Professor für Atmosphärenwissenschaften und Direktor des Zentrums für Geowissenschaften an der Pennsylvania State University. Berühmt wurde er als einer der drei Autoren der "Hockeyschläger-Studie", in der 1999 die Erderwärmung als eine Kurve in der Form eines liegenden Hockeyschlägers gezeigt wurde. Die Auseinandersetzung mit denen, die die Maßnahmen gegen den menschengemachten Klimawandel verhindern wollen, macht seit vielen Jahren einen großen Teil seines Arbeitsalltags aus. Sein neues Buch "The new climate war" ist unter dem Titel "Propagandaschlacht ums Klima" soeben auf Deutsch erschienen.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusKlimawandel
:Die vergessene Katastrophe

Schmelzendes Polareis, Rekordtemperaturen und Waldbrände: Während die Welt im Bann der Pandemie steht, kommt die Erde immer weiter aus dem Gleichgewicht. Wo die Lage am brisantesten ist.

Von Sören Müller-Hansen und Julian Rodemann

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: