Der Eispanzer der Antarktis schmilzt mit zunehmendem Tempo ab. Während der Kontinent in den 1980er Jahren noch 40 Milliarden Tonnen Eis pro Jahr verlor, ist der Verlust in diesem Jahrzehnt auf 252 Milliarden Tonnen Eis pro Jahr gestiegen. Der daraus resultierende Anstieg des Meeresspiegels beläuft sich auf 3,6 Millimeter pro Jahrzehnt.
Klimawandel:Eisverlust in der Antarktis vervielfacht sich
2017 brach der Riesen-Eisberg A-68 von der Antarktis ab. Solche Kalbungsvorgänge sind zwar natürlich, doch insgesamt hat sich der Eisverlust in der Antarktis beschleunigt.
(Foto: AFP)- Die Antarktis verliert derzeit 252 Milliarden Tonnen Eis pro Jahr - sechs Mal mehr als noch während der 1980er Jahre.
- Zu dem Ergebnis kommen Klimatologen, die den Eisverlust mithilfe von Satelliten ausgewertet haben.
- Für den beschleunigten Verlust machen sie warme Meeresströmungen verantwortlich.
Von Patrick Illinger
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