Noch immer gibt es Menschen, die die Erhitzung des Planeten als vollkommen natürliches Phänomen abtun, das mit ihrem Handeln nichts zu tun hat. Für sie gibt es schlechte Nachrichten: Ein Team um den Umweltforscher Raphael Neukom von der Universität Bern legt in der aktuellen Ausgabe des Journals Nature dar, was den derzeitigen Klimawandel einzigartig macht. Der jüngste Temperaturanstieg in der Geschichte des Planeten, der so rasant abläuft, dass Tiere und Pflanzen in vielen Region sich nicht mehr anpassen können, habe den gesamten Globus erfasst, argumentieren Neukom und Kollegen. Kalt- und Warmzeiten in den zurückliegenden Jahrtausenden hätten sich hingegen nur regional ausgewirkt.
Klimawandel:"Die von Menschen verursachte globale Erwärmung ist beispiellos"
Rollt die nächste Hitzewelle an?
(Foto: dpa)- Kalt- und Warmzeiten in den zurückliegenden Jahrtausenden haben sich nur regional auf dem Planeten ausgewirkt.
- Der menschengemachte Klimawandel erfasst hingegen gleichmäßig die gesamte Welt.
- Eine neue Auswertung widerlegt ein von Klimawandelleugnern oft wiederholtes Argument.
Von Hanno Charisius
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