Klimaforschung:Wenn die Antarktis zerreißt

Lesezeit: 3 min

Klimaforschung: Ein Riss, so weit das Auge reicht: Der Sprung im Larsen-C-Eisschelf im November 2016, von einem Forschungsflugzeug aus fotografiert.

Ein Riss, so weit das Auge reicht: Der Sprung im Larsen-C-Eisschelf im November 2016, von einem Forschungsflugzeug aus fotografiert.

(Foto: Nasa)

Am westlichen Zipfel des Kontinents steht ein Bruch bevor: Ein Eisberg, zehn Mal so groß wie der Bodensee, wird sich abtrennen. Und das könnte erst der Anfang sein.

Von Marlene Weiß

Es war nur ein Routine-Besuch, als der Eisbrecher Polarstern Ende 2010 vor der Küste der Antarktis nahe der deutschen Forschungsstation Neumayer III ankerte. Dass die Besatzung damals nur knapp einer großen Gefahr entkommen war, erfuhren die Forscher an Bord erst später: Eine Woche, nachdem die Polarstern wieder abgelegt hatte, brach genau dort ein riesiger Eisberg ab. Ob das Forschungsschiff so ein Ereignis heil überstanden hätte, ist alles andere als sicher.

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