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Kleopatra und Marcus Antonius:Suche nach dem Grab der Liebenden

In Ägypten ist man überzeugt: In Taposiris Magna könnte das Grab der berühmten Liebenden Kleopatra und Marcus Antonius gefunden werden. Andere Forscher zweifeln daran.

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Die ägyptische Antikenverwaltung ist überzeugt: Die berühmten Liebenden Kleopatra und Marcus Antonius wurden gemeinsam begraben - und manche Forscher glauben auch zu wissen wo: unter dem Isis-Heiligtum Taposiris Magna westlich von Alexandria. Doch diese Ansicht ist umstritten.

Archäologen suchen nun nahe der ägyptischen Mittelmeerküste nach der letzten Ruhestätte der berühmten Pharaonin und des von ihr geliebten römischen Feldherrn. Die Liebenden hatten sich im Jahr 30 v. Chr. nach der Niederlage gegen Octavian bei der Schlacht in Actium kurz aufeinander folgend das Leben genommen.

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An den Grabungen beteiligte Forscher sind zuversichtlich, dass das Grab des Paares sich in einem komplexen Tunnelsystem unter dem Tempel Taposiris Magna befindet, sagte Zahi Hawass, der Chef der Altertümerverwaltung in Kairo, der Times. Doch andere Wissenschaftler halten das für wilde Spekulation.

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Die Vermutung, dass diese Stelle beim Taposiris-Magna-Tempel liegen könne, ist nun laut Martínez dadurch bestärkt worden, dass dort die Mumien von zehn gesellschaftlich hochstehenden Personen gefunden worden seien.

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Bereits im vergangenen Jahr hätten Funde an der westlich von Alexandria gelegenen Ausgrabungsstätte darauf hingedeutet, dass der Ort von besonderer Bedeutung für das berühmte Paar sein könnte. So entdeckten Wissenschaftler einen aus Alabaster gearbeiteten Kleopatra-Kopf.

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Bei ihren Grabungen stießen die Ägyptologen zudem auf die Überreste einer Maske. Die Wissenschaftler nehmen an, dass sie Marcus Antonius darstellt.

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Darüberhinaus förderten die Wissenschaftler 22 Münzen mit dem Bildnis Kleopatras zu Tage. Die Darstellung der ägyptischen Königin auf den Geldstücken widerlege zudem die vor einiger Zeit aufgestellte Vermutung, dass Kleopatra sehr hässlich gewesen sei, sagte Verwaltungschef Zahi Hawass. "Die Fundstücke von Tabusiris zeigen einen gewissen Charme ... und lassen vermuten, dass Kleopatra in keiner Weise unattraktiv war."

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Als weiteren Hinweis der Verbindung des Ortes zu den Liebenden werteten die Wissenschaftler den Fund einer Bronzestatue der Liebesgöttin Aphrodite. Zahi Hawass zeigte sich entsprechend zuversichtlich, dass bei den kommenden Grabungen eine gemeinsame Grabstätte gefunden werde: Die Wahrscheinlichkeit sei größer als der Fund des Grabes von Tutenchamun im Jahr 1922, befand er.

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