ArchäologieWarum starben die Kinder von Llullaillaco?

Lesezeit: 3 Min.

Die Mumie des jugendlichen Mädchens, „La Doncella“ genannt, sowie die der anderen beiden Kinder befinden sich heute im Museo de Arqueología de Alta Montaña in Salta, Argentinien.
Die Mumie des jugendlichen Mädchens, „La Doncella“ genannt, sowie die der anderen beiden Kinder befinden sich heute im Museo de Arqueología de Alta Montaña in Salta, Argentinien. Natacha Pisarenko/ASSOCIATED PRESS

Vor rund 500 Jahren opferten die Inka zwei Mädchen und einen Jungen auf dem Gipfel eines Vulkans. Der Anlass des Rituals ist unbekannt – doch Forscher wollen der Antwort nun näher kommen.

Von Jakob Wetzel

SZ bei Google bevorzugen

Es war ein eisiger, windiger Tag, als die Forscherinnen und Forscher nahe dem Gipfel des Vulkans Llullaillaco drei tote Kinder fanden. Der US-amerikanische Archäologe Johan Reinhard hat diesen Moment auf Video festgehalten. Die Aufnahmen zeigen, wie das Team beim Graben zuerst auf ein Stück rotes Tuch stößt. In dem Gewand steckt ein verschnürter, mumifizierter kleiner Junge. Wenig später birgt das Team die Mumie eines etwa 14-jährigen Mädchens. Und am Ende kriecht einer der Forscher kopfüber in eine enge Spalte hinab, die anderen halten ihn an den Füßen fest. Unten liegt ein weiteres Kind, ein kleines Mädchen mit fahler Haut. Offenbar ist die Tote dort oben, in mehr als 6700 Meter Höhe, einmal vom Blitz getroffen worden.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: