Künstliche Intelligenz:Ach, welch Tragik der perfekten Übersetzung

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So viele Münder, so viele Sprachen. Plakat am Fremdspracheninstitut in München. (Foto: Alessandra Schellnegger)

Maschinen beherrschen immer mehr Sprachen meisterhaft. Das ist schön und traurig zugleich.

Kommentar von Christian Weber

Hatte er halt mal gepostet auf Facebook, der palästinensische Bauarbeiter, wie er so neben seinem Bulldozer steht, darunter auf Arabisch: „Guten Morgen!“. Blöd nur, dass eine automatische Übersetzungssoftware daraus ein hebräisches „Greift sie an!“ machte. Nach ein paar Stunden auf der Polizeiwache des Distrikts Judäa und Samaria im Westjordanland war der Übersetzungsfehler geklärt, der Mann wieder auf freiem Fuß, wie die Zeitung Haaretz berichtet. Braucht es einen besseren Beleg, dass vernünftige Übersetzungen hilfreich sein können?

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