In der Hitparade der leidigen Dauerbrenner besetzt das Thema Impfen seit Jahrzehnten einen festen Platz auf den vorderen Rängen. Im Prinzip hat sich das Fundament der Vorbehalte gegen Immunisierungen kaum verändert, seit der englische Arzt Edward Jenner 1796 einen ersten rustikalen Schutz vor den Pocken entwickelt hat. Jedenfalls gibt es wohl wenige Bereiche in der Medizin, in denen so viele Mythen und Schreckensbehauptungen kursieren. Letzteres lässt sich, zynisch formuliert, als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Sozialwissenschaftler begreifen: In unzähligen Studien haben sie untersucht, mit welchen Botschaften, Formulierungen und Informationen Ängste vor dem Impfen reduziert oder erhöht werden und mit welchen Aussagen sich die Impfbereitschaft erhöhen lässt.
SozialwissenschaftenWenn die KI schon vorher weiß, wie die Menschen antworten
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Sprachmodelle wie GPT-4 sagen die Ergebnisse von Studien aus den Sozialwissenschaften treffsicher voraus. Heißt das, die Forschung an echten Menschen hat ausgedient? Nicht ganz.
