Künstliche IntelligenzSind Sprachmodelle eine Sackgasse?

Lesezeit: 5 Min.

Stößt man die Tasse vom Tisch, fällt sie runter und der Kaffee spritzt raus: Das weiß jedes Kleinkind – ein Roboter dagegen nicht unbedingt.
Stößt man die Tasse vom Tisch, fällt sie runter und der Kaffee spritzt raus: Das weiß jedes Kleinkind – ein Roboter dagegen nicht unbedingt. IMAGO/xVita_Px/IMAGO/Pond5 Images

Roboter können Salti schlagen und Halbmarathon laufen, doch im Alltag scheitern sie oft an einfachsten Dingen. Nun präsentieren Forscher eine KI, die die Welt intuitiv verstehen soll. Ist das die Zukunft?

Von Christian J. Meier

SZ bei Google bevorzugen

Die wertvolle Porzellanvase steht knapp am Rand des Tischs, während der Mitbewohner sich ihr nähert – voll aufs Staubsaugen fokussiert. Die meisten Menschen würden zur Vase eilen und sie Richtung Tischmitte schieben, bevor ein Versicherungsfall eintritt. Das tun sie intuitiv, denn sie wissen auch ohne Physikstudium, wie Schwerkraft wirkt. Solch grundlegendes Weltwissen lernen Menschen schon als Babys. Und wenn nun Roboter in die Alltagswelt vordringen sollen, etwa um im Haushalt zu helfen, dann brauchen sie eine ähnliche intuitive Kenntnis der Dinge.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: