MeinungKampagnen von HilfsorganisationenVon der KI gezeichnetes Leid ist keine gute Idee

Kommentar von Berit Uhlmann

Lesezeit: 2 Min.

Das vor einigen Jahren von Amnesty International verwendete Bild soll Polizeigewalt in Kolumbien darstellen - aber echt ist es nicht.
Das vor einigen Jahren von Amnesty International verwendete Bild soll Polizeigewalt in Kolumbien darstellen - aber echt ist es nicht.
Amnesty International

Hilfsorganisationen bilden Leid zunehmend mit künstlich generierten Bildern ab. Das birgt die Gefahr von Manipulation, „Poverty Porn“ und Vertrauensverlusten.

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Sogar das Elend kommt neuerdings in der glatten, makellosen Anmutung daher, die vielen KI-generierten Bildern so eigen ist. Längst werben auch Hilfsorganisationen und internationale Institutionen mit künstlichen Abbildungen um Geld oder Aufmerksamkeit. Amnesty International zeigt eine junge Demonstrantin, die von Polizisten brutal abgeführt wird. Für die nordamerikanische Wohlfahrtsorganisation Furniture Bank sitzt ein Kind in einer Wohnung, die mangels Mobiliar fürchterlich unaufgeräumt ist. Keiner dieser Menschen ist echt, schreiben Forscher der englischen University of East Anglia in einem aktuellen Bericht. Selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat demnach mutmaßlich KI-generierte Bilder verwendet.

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