Antike:Wie KI bei der Übersetzung babylonischer Keilschrift hilft

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Antike: Über 600 000 Keilschriftfragmente sind bekannt, und ständig gibt der Wüstensand weitere Tontafeln frei.

Über 600 000 Keilschriftfragmente sind bekannt, und ständig gibt der Wüstensand weitere Tontafeln frei.

(Foto: A. A. Fadhil)

Werke wie das Gilgamesch-Epos sind nur in Bruchstücken erhalten. Künstliche Intelligenz kann helfen, die Lücken in den Texten zu füllen.

Von Christoph von Eichhorn

Wenn man eine Botschaft für die Nachwelt erhalten will, sollte man sie eher nicht auf einer Festplatte speichern. Wer weiß schon, ob man in ein paar Tausend Jahren noch USB-Anschlüsse kennt (falls der Datenträger sich nicht ohnehin längst aufgelöst hat)? Besser man macht es wie die Babylonier - und ritzt seine Nachricht in eine nasse Tontafel ein.

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