Redispatch-VorbehaltWarum Reiches Pläne die Energiewende teurer machen könnten

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Photovoltaikmodule in Niedersachsen: Lokal führt der Boom der Solarenergie zu Engpässen im Stromnetz.
Photovoltaikmodule in Niedersachsen: Lokal führt der Boom der Solarenergie zu Engpässen im Stromnetz. Sina Schuldt/Sina Schuldt/dpa

Mit der Ausweisung von Netzengpass-Gebieten will die Wirtschaftsministerin die Kosten der Energiewende drücken. Erreichen könnte sie das Gegenteil. Was Experten stattdessen empfehlen.

Von Christoph von Eichhorn

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Norderney wirbt als Kurort gerne mit seinem guten Klima und seiner klaren Luft. Seit Kurzem geht von der Nordseeinsel auch ein recht klares Signal in der Klimapolitik aus. Ein Beschluss der Energieministerkonferenz (ENMK), die Ende Mai auf Norderney tagte, zeigte: Die Bundesländer sind mit wesentlichen Vorhaben von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche für die Energiewende nicht einverstanden. Einstimmig kritisieren die Energieminister nicht nur das geplante Ende der Vergütung für Dachsolaranlagen. Sie lehnen auch den sogenannten „Redispatch-Vorbehalt“ ab – ein zentraler Teil von Reiches Reformen, der den weiteren Verlauf der Energiewende prägen könnte.

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