Klimawandel:US-Behörde: Juli war der heißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen

Greece s Evia Island Continues To Burn Night view of wildfire in the Avgaria village, in Evia (Euboea) island, Greece,

Brände in Griechenland zeugen Experten zufolge von den Extremtemperaturen und dem Klimawandel.

(Foto: via www.imago-images.de/Nicolas Economou/imago images/NurPhoto)

Damit bleibt es wahrscheinlich, dass das gesamte Jahr eines der wärmsten wird. Europäische Experten haben etwas andere Werte für den Juli.

Der vergangene Monat war nach Messungen der US-Klimabehörde NOAA der heißeste Monat, den die Welt seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880 je hatte. Mit diesen Daten sei es weiterhin sehr wahrscheinlich, dass 2021 zu den zehn heißesten Jahren seit den Aufzeichnungen zählen könnte, heißt es in einer Mitteilung.

Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen habe um 0,93 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15,8 Grad gelegen. Damit übertraf der Juli 2021 auch die gleichen Monate der Jahre 2016, 2019 und 2020 - laut NOAA die bisherigen Rekordhalter - um 0,01 Grad Celsius.

Copernicus-Klimawandeldienst: drittwärmster Juli

"Der Juli ist typischerweise der wärmste Monat des Jahres auf der Welt, aber der Juli 2021 hat sich selbst übertroffen als heißester Juli und Monat, der je gemessen wurde", sagte NOAA-Chef Rick Spinrad. "Dieser neue Rekord kommt zu dem verstörenden und zersetzenden Weg, den die Klimaveränderung der Erde bereitet, hinzu."

Besonders warm war es nach Angaben der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) vor allem in Asien. In Europa sei es der zweitwärmste jemals verzeichnete Juli gewesen. Das hatte zuvor auch der europäische Copernicus-Klimawandeldienst auf Grundlage eigener Berechnungen mitgeteilt. Den Copernicus-Aufzeichnungen zufolge war es weltweit der drittwärmste Juli, er lag demnach nur minimal unter den Werten von 2016 und 2019.

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