Bargeld-HerstellungWo Japans Geld auf Büschen wächst

Lesezeit: 4 Min.

Die Rinde von Argeli-Pflanzen wird nicht nur zu Yen-Scheinen verarbeitet. Hier ist bunt gefärbtes Argeli-Papier der Firma Tibetan Handicraft and Paper zu sehen.
Die Rinde von Argeli-Pflanzen wird nicht nur zu Yen-Scheinen verarbeitet. Hier ist bunt gefärbtes Argeli-Papier der Firma Tibetan Handicraft and Paper zu sehen. Thomas Hahn

In den Hochlagen Nepals gibt es Pflanzen, aus deren Rinde sich extrem haltbares Papier herstellen lässt. Ausgerechnet das reiche Japan ist für seine Yen-Scheine auf diesen Rohstoff angewiesen. Wie kam es dazu?

Von Thomas Hahn, Kathmandu

Es erfüllt Kiran Kumar Dangol aus Kathmandu mit einem gewissen Stolz, dass die Wohlstandsnation Japan sein kleines Heimatland Nepal zur Geldproduktion braucht. Die Firma Kanpou aus Osaka kauft Himalaja-Bauern die behandelte Rinde des immergrünen, gelb blühenden Busches Edgeworthia gardneri ab, weil diese als Rohstoff für japanische Yen-Scheine gebraucht wird.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: