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Japan: Atomkatastrophe:Kühlungsversuch aus der Luft

Nach der abgebrochenen Rettungsaktion am Vortag kommen nun doch Militär-Hubschrauber zum Einsatz. Sie werfen Tonnen von Wasser auf die Reaktoren ab. Doch die Verantwortlichen zweifeln selbst an der Effizienz dieses Schrittes.

im Foto-Ticker.

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Quelle: AFP

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Jetzt sollen es wieder die Hubschrauber richten: Am Donnerstagmorgen (Ortszeit) haben zwei Militär-Helikopter vom Typ CH-47 Chinook Tonnen von Wasser auf die aufgeheizten Reaktoren 3 und 4 geworfen, um diese abzukühlen.

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Schon am Vortag hatte es den Versuch gegeben, die Lage durch einen Helikopter-Einsatz in den Griff zu bekommen. Doch dieser war aufgrund der hohen radioaktiven Strahlung abgebrochen worden. Auch der neuerliche Rettungsversuch dauerte offenbar nur eine Weile, um die Besatzung des Hubschraubers nicht den erhöhten Risiken auszusetzen.

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Die Entscheidung für den Start des Hubschrauber-Einsatzes sei am frühen Donnerstagmorgen gefallen, sagte Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa. Anders als noch am Mittwoch hätten die gemessenen Strahlenwerte aber einen Lufteinsatz zugelassen.

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Jeder der Hubschrauber kann Angaben des Fernsehsenders zufolge 7,5 Tonnen Wasser fassen. Mehrmals ergoss sich ein riesiger Schwall über den Block 3, dessen Dach bei einer Explosion abgerissen worden war.

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Wie viele Tonnen Wasser die Hubschrauber genau abwarfen und ob ihre Tanks voll gefüllt waren, blieb zunächst unklar. Nach BBC-Angaben bekam auch Reaktor 4 eine Ladung Wasser ab.

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Der Einsatz der beiden Hubschrauber bildet den Auftakt eines drei Schritte umfassenden Rettungsplanes, den die japanische Atombehörde nun ankündigte. Auf die Kühlungsversuche aus der Luft soll ...

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... in einem zweiten Schritt die Stromversorgung wieder gewährleistet werden, was nach Informationen der Nachrichtenagentur Kyodo am Nachmittag wieder der Fall sein könnte. Schritt drei bedeutet, mit Hilfe des Stroms wieder ein permanentes Kühlsystem in Gang zu setzen, für das Meerwasser genutzt werden soll. Für die Umsetzung dieses Planes sind leistungsstarke Pumpen der US-Streitkräfte auf dem Weg zu Fukushima-1.

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Doch es ist fraglich, ob die Hubschrauber-Maßnahme überhaupt den gewünschten Effekt hatte. Möglicherweise habe sich ein Großteil des Wassers bereits in der Luft zerstreut, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums.

© sueddeutsche.de/aum
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