AstronomieWeiß der Himmel

400 Jahre nach Kepler und Galileo - gibt es da noch Rätsel im All? Und ob, sagen Sternenforscher.

1 Gibt es andere Planeten, auf denen Leben möglich ist?

Mehr als 330 Planeten in fernen Sonnensystemen, haben Astronomen bereits entdeckt. Doch die meisten bekannten Exoplaneten sind entweder riesige Gasbälle oder sie umkreisen ihren Stern auf engen, viel zu heißen Bahnen. Erdähnliche Welten, die ihr Zentralgestirn in lebensfreundlichem Abstand umkreisen, wurden bislang kaum gesichtet. Ein Grund dafür ist aber, dass die großen und schnellen Planeten leichter auszumachen sind.

Neue Weltraumspäher, wie die vor zwei Jahren gestartete europäische Corot-Sonde oder das für 2013 geplante JamesWebb-Weltraumteleskop sollen das ändern - und mehr Planeten finden wie den Himmelskörper namens Gliese 581c: Auf dem bislang erdähnlichsten Exoplaneten ist es zwar reichlich kalt. Theoretisch könnte er aber durch einen Treibhauseffekt auf lebensfreundliche Temperaturen gebracht werden. alst

Grafik: Nasa

9. Januar 2009, 16:362009-01-09 16:36:00 © sueddeutsche.de