RaumfahrtDie ISS verliert Luft

Die Internationale Raumstation (ISS) in der Erdumlaufbahn.
Die Internationale Raumstation (ISS) in der Erdumlaufbahn. -/dpa

Im russischen Teil der Internationalen Raumstation kämpfen die Kosmonauten mit einem Leck. Die Sauerstoffreserven werden knapp.

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Die Pannenserie auf der mehr als 20 Jahre alten Internationalen Raumstation reißt nicht ab. Schon seit August entweicht langsam Luft und die Kosmonauten konnten das Leck - vermutlich im russischen Teil der ISS - bislang nicht aufspüren. Da die Sauerstoffreserven der Raumfahrer zusehends schwinden, wird momentan überlegt, das defekte Modul vom Rest der Station abzuschotten. Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos betont, dass für die Raumfahrer keine Gefahr besteht. "Es ist alles unter Kontrolle", sagte Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin am Samstag, "es gibt noch Reserven." Im Februar fliege zudem ein Progress-Raumfrachter mit Sauerstoffvorräten ins All. Sollte es notwendig sein, darüber hinaus die ISS mit Sauerstoff zu versorgen, dann könnten die US-Partner bei der Nasa diesen mit einem eigenen unbemannten Transporter liefern. Auf der ISS kommt es immer wieder zu Pannen. Zuletzt hatte es auch Probleme mit der Stromversorgung und der WC-Anlage gegeben. Auf der Station in rund 400 Kilometern über der Erde halten sich derzeit sieben Raumfahrer auf - zwei Russen, vier Amerikaner und ein Japaner.

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